Hausrat mit Fotos dokumentieren: So geht's richtig
Ein gutes Foto zeigt genau, was du besitzt und in welchem Zustand es ist. Das hilft dir im Schadensfall, beim Verkaufen oder einfach im Alltag. Doch nicht jedes Foto eignet sich dafür gleich gut. Hier erfährst du, worauf es beim Fotografieren deines Hausrats ankommt.
Warum Fotos beim Hausrat so wichtig sind
Ein Foto zeigt nicht nur, dass dir ein Gegenstand gehört. Es zeigt auch, um welchen Gegenstand es genau geht, mit Zustand, Marke und Modell. Das hilft dir zum Beispiel bei der Versicherung oder wenn etwas gestohlen wird.
Welche Gegenstände sollten unbedingt fotografiert werden?
Nicht jeder Gegenstand muss fotografiert werden. Bei diesen Gegenständen lohnt es sich besonders:
- Elektronik
- Möbel
- Fahrräder
- Schmuck und Uhren
- Werkzeuge
- Sammlungen
- Haushaltsgeräte
- Besonders teure oder seltene Gegenstände
Was sollte auf einem guten Inventarfoto zu sehen sein?
Ein gutes Inventarfoto sollte den Gegenstand möglichst eindeutig zeigen. Achte dabei darauf, dass:
- der Gegenstand vollständig im Bild ist
- Marke und Modell gut sichtbar sind
- die Seriennummer zu sehen ist, wenn vorhanden
- besondere Merkmale erkennbar sind
Achte außerdem darauf, dass:
- ausreichend Licht vorhanden ist
- flache Gegenstände gerade von oben fotografiert werden, zum Beispiel Bücher, Spiele oder Filme
- der Hintergrund ruhig ist
- pro Foto nur ein Gegenstand zu sehen ist, außer es sind mehrere gleiche
Ein Foto reicht oft nicht
Bei manchen Gegenständen lohnen sich mehrere Fotos:
- Laptop: Gesamtansicht, Typenschild oder Seriennummer und die Rechnung
- Fahrrad: Gesamtansicht, besondere Merkmale oder Abnutzungen und die Rahmennummer
- Schmuck: Gesamtansicht, eine Detailaufnahme und der Kaufbeleg
So behältst du den Überblick über deine Fotos
Mit der Zeit sammeln sich viele Fotos an. Irgendwann wird es schwierig, in der Galerie auf dem Handy den richtigen Gegenstand wiederzufinden. So bleibt es trotzdem übersichtlich:
- Benenne die Fotos nach dem jeweiligen Gegenstand
- Lege in deiner Galerie Ordner für Räume oder Kategorien an
- Speichere die passenden Rechnungen zusammen mit den Fotos
Bei einem größeren Haushalt oder einer wachsenden Sammlung wird das allerdings schnell aufwendig. Eine Inventar-App kann dabei helfen, Fotos und weitere Infos zu deinen Gegenständen an einem Ort zu speichern.
Fotos mit einer App verwalten
Mit einer App kannst du das Foto direkt einem Gegenstand zuordnen. Eigene Ordner oder Dateinamen sind dann nicht nötig. Einige Apps können Gegenstände inzwischen sogar auf Fotos erkennen und Infos wie Marke oder Modell automatisch ergänzen. Auch Rechnungen lassen sich direkt beim jeweiligen Gegenstand speichern.
Häufige Fragen
Reicht ein Foto pro Gegenstand?
Für die meisten Gegenstände reicht ein Foto. Bei wertvolleren Sachen wie einem Laptop oder Fahrrad lohnen sich zusätzliche Fotos, zum Beispiel von der Seriennummer.
Muss ich die Seriennummer immer fotografieren?
Nein, nicht immer. Bei teureren oder leicht verwechselbaren Gegenständen wie Elektronik oder Fahrrädern hilft sie dir aber, den Gegenstand später eindeutig nachzuweisen.
Wie ordne ich meine Fotos am besten?
Am einfachsten ist es, wenn du jedes Foto direkt einem Gegenstand zuordnest, statt sie nur in der Galerie zu sammeln. Eine App kann dir dabei helfen. So findest du später alles schnell wieder.
So einfach geht's mit Lieblingsdinge
Lieblingsdinge hilft dir, deine Fotos und Infos zu jedem Gegenstand an einem Ort zu sammeln.
- Gegenstände per Foto oder Barcode hinzufügen, der KI-Assistent ergänzt Name, Marke und mehr. Oder du fügst alles manuell hinzu.
- Rechnungen hochladen und automatisch auswerten lassen
- Gegenstände nach Kategorien und Standorten sortieren
- Gegenstände als PDF exportieren, zum Beispiel für die Versicherung
Alle deine Lieblingsdinge in einer App.
Gratis herunterladen, offline nutzbar und ohne Werbung. Entwickelt mit Liebe in Deutschland.
Lieblingsdinge